Knackiges Gemüse & Starke Jungpflanzen.
Knackiges Gemüse
Mit richtig leckerem und hochwertigem Gemüse fing im Jahr 2022 alles an und nach wie vor bildet es das Herzstück des Projekts. Unsere Mitglieder erfreuen sich während der gesamten Ernteperiode wöchentlich an der saisonalen und abwechslungsreichen Gemüsevielfalt aus Idenheim. Regional und nachhaltig angebaut. Erntefrisch vom Feld direkt auf den Teller.
Robuste Jungpflanzen
Einmal im Jahr gibt es die Möglichkeit sich mit Jungpflanzen aus dem Garten Idem für besonders schmackhaftes und aromatisches Gemüse aus dem eigenen Garten einzudecken. Tomaten, Kürbisse, Chilis, Salate, Kräuter, Zierblumen und viele weitere Kulturen finden den Weg in die Garten-Oasen, Hochbeete oder Balkonkübel der Region – hier ist für jeden was dabei.
Fragen & Antworten
Die Mitgliedschaft dauert ein ganzes Jahr, von Anfang Febraur bis Ende Januar im Folgejahr, danach endet sie automatisch, darf aber natürlich liebend gerne verlängert werden. 😉
Die solidarische Landwirtschaft lebt von zuverlässigen Mitgliedern, die eine Zusage für ein ganzes Jahr geben können. Das gibt uns als Gartenteam die Planungssicherheit, die es braucht, um uns auf das zu konzentrieren, was wir machen wollen: Bestes Gemüse auf nachhaltige Art und Weise für eine lokale Gemeinschaft produzieren.
Die Länge der Erntesaison ist vom Wetter abhängig, sollte aber ungefähr von Anfang Mai bis Ende November/Anfang Dezember gehen. Ihr könnt mit rund 30 Wochen frischem Gemüse rechnen. Sobald das erste Gemüse für die Ernte bereit ist, werdet ihr per Email davon erfahren.
Das kommt ganz auf euer gewähltes Modell an:
Deinen Anteil „Vorernte“ kannst du jede Woche zwischen Dienstagmittag und Mittwochmorgen im Garten Idem in Idenheim selbst abholen. Bei der Ausgabe steht auf einer Tafel, was du dir alles aus den Kisten mitnehmen darfst.
Bei der „Selbsternte“ darfst du ganz einfach kommen wann es dir passt, der Garten steht dir rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche zur Ernte offen. Orientiere dich an unserem Farbsystem bzgl. der Erntemengen. An den zu beerntenden Beeten stehen jeweils Infotafeln die dir verraten, wie du das jeweilige Gemüse ernten solltest, entsprechendes Werkzeug wird dir zur Verfügung gestellt.
Zu Beginn der Woche bekommst du eine E-Mail mit der voraussichtlichen Ernte der Woche – sie hilft dir, deine Einkäufe und Mahlzeiten frühzeitig zu planen.
Das frisch geerntete Gemüse ist dann wie auf einem Markt in Kisten verpackt. Auf einer großen Tafel steht, wie viel von welchem Gemüse du für deinen Anteil mitnehmen darfst. Jedes Mitglied nimmt sich das entsprechende Gemüse und wiegt es gegebenenfalls auf den vor Ort stehenden Waagen ab. Bringt dazu einen eigenen Gemüsekorb oder eine eigene Gemüsekiste mit und evtl. Mehrwegbehälter oder Naturtaschen zum Trennen der einzelnen Komponenten.
Mitglieder sollten Gemüse mögen, versteht sich 😉 Darüber hinaus solltest du aber auch eine gewisse Offenheit, Flexibilität und Kreativität beim Zubereiten und Kochen mitbringen, denn die Gemüseanteile stellst du ja nur bedingt selbst zusammen. Sie werden dich womöglich von Woche zu Woche überraschen, manchmal vielleicht auch mit Unbekanntem oder auch mit Gemüse, das nicht zu euren Lieblingen zählt.
Beim Selbsternte-Anteil trifft das natürlich weniger zu, da du hier nach deinen individuellen Bedürfnissen erntest.
Außerdem ist es wichtig, dass du bereit bist, zuverlässig für eine ganze Saison dabei zu sein, dein Gemüse abholst und deine Beiträge zahlst.
Ebenfalls wichtig ist uns, dass du deine Mails liest und uns ansprichst oder -schreibst, wenn dir etwas auf dem Herzen liegt.
Anteil „Selbsternte“:
Solltest du mit deinem Anteil zur Selbsternte mal verhindert sein, dann komm ganz einfach an einem anderen Tag oder nimm dir die Woche davor mit was du brauchst, um deine „Erntepause“ in der Folgewoche zu überbrücken.
Anteil „Vorernte“:
Hier setzen wir auf Eigenverantwortung: Falls du dein Gemüse nicht abholen kannst, solltest in deinem Bekanntenkreis eine Vertretung organisieren. Du kannst auch ein Mitglied aus deiner Nähe darum bitten, dein Gemüse mitzunehmen. Hierfür ist die Garten Idem Messenger Gruppe auf Signal sehr praktisch.
Sollte das alles aber schwierig oder kurzfristig nicht mehr zu organisieren sein, dann kannst du uns eine Email oder Nachricht auf Signal schreiben, mit der Bitte, dass wir dein Gemüse packen und zur Seite stellen damit du ihn entspannt abholen kannst wenn es dir passt.
Solltest du im Urlaub oder ganz verhindert sein, dann kannst du einer Person deiner Wahl, z.B. Freunden, Verwandten oder Nachbarn deinen Anteil zur Verfügung stellen. Das musst du uns nicht extra im Vorfeld kommunizieren. Du solltest lediglich deiner Vertretung alle notwendigen Infos zur Verfügung zu stellen.
Durch frühen oder späten Frost, Hagel, Starkregen oder anhaltende Trockenphasen kann es zu Ausfällen bei der Ernte kommen. In diesem Fall können Gemüseanteile kleiner oder im schlimmsten Falle auch mal ganz ausfallen. In der solidarischen Landwirtschaft teilen sich Erzeugende und Verbrauchende dieses Risiko.
Als Mitglied vom Garten Idem bist Du nicht verpflichtet bei der Gartenarbeit zu helfen! MUSS ist hier absolut das falsche Wort. Wenn du möchtest DARFST du uns bei der Gartenarbeit oder anderen Aktivitäten unterstützen! Dazu organisieren wir regelmäßige Mitmach-Tage, an denen wir gemeinsam saisonal unterschiedliche Arbeiten im Garten erledigen. Über das Helfen hinaus, geht es hier auch darum, Zeit in der Gemeinschaft zu verbringen, zu genießen und den Zusammenhalt zu stärken. Wer uns weiter bei der Gartenarbeit unterstützen mag, ist willkommen uns zu kontaktieren! Es gibt immer was zu tun! Gerade auch an Erntetagen sind viele Hände sehr nützlich! Wer sich darüber hinaus einbringen möchte, darf uns liebend gerne ansprechen oder schreiben.
Unser Beitragsmodell basiert auf Solidarität und Selbstbestimmung. Du entscheidest, welchen Beitrag du entsprechend deiner finanziellen Möglichkeiten und deines Gemüsebedarfs leisten möchtest. Alle Mitglieder und Anteile sind bei uns gleichwertig, unabhängig von der Beitragshöhe. Es gibt drei Beitragsstufen: Soli-Beitrag, Durchschnitts-Beitrag und SupporterInnen-Beitrag. Die Beitragsmodelle für die Anteile „Vorernte“ und „Selbsternte“ unterscheiden sich dabei in der Berechnung und sind unterschiedlich zu betrachten.
Anteil „Vorernte“
- Soli-Beitrag: 1.020 € pro Saison (85 € pro Monat)
- Durchschnitts-Beitrag: 1.260 € pro Saison (105 € pro Monat)
- SupporterInnen-Beitrag: 1.500 € pro Saison (125 € pro Monat)
Dieses Modell ermöglicht dir, den Beitrag flexibel an deine finanzielle Situation anzupassen und unterstützt gleichzeitig den Garten als gemeinschaftliches Projekt.
Anteil „Selbsternte“
Die Beiträge werden pro erwachsenem Mitglied im Haushalt berechnet:
- Soli-Beitrag: 348 € pro Saison (29 € pro Monat)
- Durchschnitts-Beitrag: 408 € pro Saison (34 € pro Monat)
- SupporterInnen-Beitrag: 468 € pro Saison (39 € pro Monat)
- Für Kinder gilt: pro Saison beträgt der Beitrag das Alter des Kindes multipliziert mit 6 €
Beispielrechnung:
Eine Familie mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern (5 und 7 Jahre alt) zahlt im Anteil „Selbsternte“ mit dem Durchschnittsbeitrag:
- Erwachsene: 2 × 408 € = 816 €
- Kinder: (5 × 6 €) + (7 × 6 €) = 30 € + 42 € = 72 €
Gesamtbetrag pro Saison: 888 € (ca. 74 € pro Monat)
Dieses Beispiel zeigt, wie flexibel und fair das solidarische Beitragsmodell auf unterschiedliche Familiensituationen eingeht.
haben.
Beim Anteil zum Selbsternten kommst du ganz einfach in den Garten, wenn es dir zeitlich am Besten passt. Aus allen erntereifen Kulturen nimmst du dir genau das mit, was du auch in der Küche verarbeiten kannst und möchtest. Du bist also sehr flexibel.
Bei der Selbsternte unterstützt dich unser Farbsystem, welches dir eine Orientierung gibt, ob und wie viel du auf dem entsprechenden Beet ernten darfst.
Zusätzlich helfen dir unsere Hinweisschilder mit Tipps zur Ernte und der Gartenplan.
Erntewerkzeuge werden dir immer bereitgestellt.
Durch unsere großzügige Flächenplanung sollte der Garten stets in der Fülle stehen, sodass immer genug für alle da sein wird.
Zu Beginn der Saison zeigen wir dir auch nochmal genau, worauf du achten solltest und wie das System mit der Selbsternte in der Praxis von den Mitgliedern umgesetzt wird.